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Major i.G. Joachim Nowak

Joachim Nowak wurde am 22. Februar 1913 geboren. Vermutlich nach dem Abitur tritt er dem Heer bei und wird mit Wirkung vom 1. April 1934 zum Leutnant ernannt.

Gegen Ende 1938 kommt er zum Grenz-Infanterie-Regiment 121 (GIR) nach Crossen und findet hier als Leutnant in der 4. Kompanie unter Hauptmann Balzer Verwendung. Mit Umgliederung des GIR 121 in das Infanterie-Regiment 121 als Folge der Mobilmachung Ende August 1938 wird er Adjutant des III. Bataillons unter Major Kunow.

In dieser Position erlebt er den Polenfeldzug mit und wird am 16. Januar 1940 – inzwischen vermutlich als Oberleutnant – Kompaniechef der 2./IR 121. Noch vor Beginn des Feldzugs gegen Frankreich wird er Chef der 2./IR 123. Die Kompanie führt er in Frankreich und verlässt sie am 21. Januar 1941, sein Nachfolger ist der spätere Oberst i.G. Heinrich Kodré, welcher der erste Ritterkreuzträger der 50. Infanterie-Division werden sollte. Auch im Griechenlandfeldzug ist er beim Infanterie-Regiment 123 eingesetzt.

Am 14. Juni 1941 wird er Chef der 10./IR 123 und nimmt an den ersten Kämpfen in Bessarabien sowie auf der Krim teil. Ab 1. Juli 1942 ist er als Kompaniechef an der Feldunteroffiziersschule der Infanterie eingesetzt und tritt anschliessend zur Führerreserve des OKH.

Im März 1943 wird er – inzwischen vermutlich als Hauptmann – zum Stab der 126. Infanterie-Division versetzt, welche zu dieser Zeit den Kessel von Demjansk räumt und dann bei Staraja Russa eingesetzt wird. Am 1. September 1943 übernimmt er ein Kommando beim Stab des XXVIII. Armeekorps, welches unter General der Artillerie Herbert Loch am Wolchow eingesetzt ist.

Zwischen dem 6. Dezember 1943 und dem 6. Mai 1944 ist er an die Kriegsakademie kommandiert und nimmt dort an einem Generalstabslehrgang teil. Mit RDA vom 1. März 1944 (12a) wird er zum Major befördert. Nach Beendigung des Generalstabslehrgangs wird er zum Generalstab kommandiert und am 1. August 1944 endgültig in diesen versetzt und kann nun die Bezeichnung Major i.G. tragen.

Ab dem 30. Oktober 1944 ist er als Ia beim LXXXI. Armeekorps im Einsatz. Dieses wird von General der Infanterie Friedrich Köchling geführt und steht im Raum Aachen. Soweit bekannt, ist dies auch seine letzte Kriegsverwendung, höchstwahrscheinlich geht er im Ruhrkessel in Kriegsgefangenschaft. Er erhielt beide Eiserne Kreuze.

Über das Nachkriegsleben von Joachim Nowak ist leider nichts bekannt, ausser, dass er zwischen Ende 1992/Anfang 1993 verstirbt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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