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Obergefreiter Willi Graf
4./Infanterie-Regiment 122


Willi Graf wurde am 23. Oktober 1910 in Berlin-Spandau geboren, seine Eltern sind die Eheleute Franz und Maria Graf. Sein Vater verstarb bereits 1925. Nach der regulären Schulbildung erlernte er den Beruf des Malers und war anschließend als Malergehilfe tätig.
Am 15. Mai 1939 wird er zur 1. Kompanie des Grenz-Infanterie-Regiments 29 in Grünberg eingezogen und dort am 24. Mai 1939 vereidigt. Er erhält eine Ausbildung am MG 34, am Gewehr 98k und an der Pistole 08. Weiterhin ist er inzwischen verheiratet.
Mit Wirkung vom 11. Juli 1939 wird er zur 4. Kompanie des Grenz-Infanterie-Regiments 122 nach Meseritz versetzt, deren Chef zu dieser Zeit vermutlich noch Hauptmann Witte ist. Aus diesem Regiment geht später das Infanterie-Regiment 122 der 50. Infanterie-Division hervor. Am 12. August 1939 wird er als Schütze entlassen.
Mit dem 26. August 1939 wird er im Rahmen der Vorbereitungen auf den Feldzug gegen Polen und damit beginnenden 2. Weltkrieg wieder eingezogen und kommt zur 3. Kompanie des Feldersatzbataillons 3 und gehörte zur 3. Infanterie-Division in Frankfurt (Oder). Seine Erkennungsmarke trägt die Bezeichnung „– 266 – 3./IFEB 3“. Am 1. Dezember 1939 wird er zur 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 50 der 3. Infanterie-Division versetzt, welche zu dieser Zeit unter Ihrem Kommandeur und späteren Ritterkreuzträger Generalmajor Walther Lichel in der Eifel liegt.
Er macht im Anschluss die Kämpfe in Frankreich mit und wird am 1. Juni 1940 zum Gefreiten befördert. Im Rahmen der Aufstellung der 111. Infanterie-Division Ende Oktober 1940 wird das Infanterie-Regiment 50 bis auf das II. Bataillon an die 111. Infanterie-Division abgegeben. Hierzu gehört also auch die Kompanie, in der Graf seinen Dienst versieht.
Mit Wirkung vom 15. November 1940 wechselt er zur 7./Infanterie-Regiment 50 und erlebt hier ab Sommer 1941 den Feldzug gegen die Sowjetunion. In dessen Verlauf wird er am 1. September 1941 zum Obergefreiten befördert und am 12. Dezember 1941 verwundet. Am 23. Dezember 1941, zwei Monate nach seinem 31. Geburtstag, verstirbt Graf im Feldlazarett (mot.) 176 in Artemowsk.

Buchhinweise:

                   

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